KOKOSMILCH

Kokosmilch I Tiny SpoonIn den letzten Wochen habe ich mich so sehr mit dem Thema Ernährung beschäftigt, wie noch nie zuvor. Ich hatte schon immer den Anspruch meine Familie und mich gesund zu ernähren, frisch zu kochen und auf gute Lebensmittel zu achten. Obst und Gemüse kaufe ich wenn möglich gerne aus der Region und natürlich nur saisonales. Alle tierischen Lebensmittel habe ich schon immer nur in Bio-Qualität gekauft – gerade Fleisch und Eier. Am liebsten auch hier immer aus der Region und am allerbesten vom Bauern nebenan. Aber in letzter Zeit hat sich mein Denken noch mehr verschärft. Grund dafür ist, dass Flynn seit längerem Hauptprobleme plagen und ich aus heiterem Himmel mit unreiner Haut zu kämpfen hatte. Alles was ich von “außen” versucht habe zu bekämpfen hat nicht geklappt. Deshalb habe ich angefangen uns quasi von innen zu behandeln und gewisse Lebensmittel dafür einfach mal vom Speiseplan gestrichen, bzw. ersetzt. Dazu gehört in allererster Linie Weizen. Wir essen trotzdem noch Brot und Nudeln, aber eben lieber aus Dinkel. Natürlich versuchen wir auch Zucker einzusparen, wo nur möglich. Und ich habe mich nun komplett von Milch verabschiedet. Ich dachte zunächst, das würde der schlimmste Verzicht für mich sein, weil ich einem guten Cappuccino mit frischer Vollmilch am Nachmittag quasi verfallen bin. Aber durch die vielen tollen Alternativen, die es eigentlich überall gibt, fällt es mir gar nicht mal so schwer. Mandelmilch ist natürlich ein toller Ersatz und wahrscheinlich jedem von Euch bekannt. Aber nun habe ich diese Kokosmilch ausprobiert und finde sie gerade für Matcha-Latte (gerne auch in der geeisten Version) Smoothies, Müsli und Porridge perfekt. Diese 3 kleinen Veränderungen in unserem Speiseplan haben schon einen tollen Effekt mit sich gebracht. Ich fühle mich viel wohler, habe viel mehr Energie, schlafe irgendwie auch besser, bin weniger aufgedunsen und meine Haut ist wieder tip top. Und auch bei Flynn geht es bergauf. Ich weiß nicht, ob es am Weizen, Zucker oder den Milchprodukten liegt. Vielleicht auch an allem zusammen. Aber wir fühlen uns gut und ich bin wieder mal erstaunt, wie unser allgemeines Körperempfinden von innen heraus gesteuert wird. Umso wichtiger, dass wir gute Entscheidungen für uns selbst und unsere Familie treffen und einfach bewusst darauf achten, was uns gut tut und unserem Körper genau das geben!

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KOKOSMILCH
Vorbereitungszeit: 
Kochzeit: 
Insgesamt: 
Menge: 1 Liter
 
Zutaten
  • 150 g Kokosflocken
  • 1 TL Vanilleextrakt oder ½ Vanilleschote
  • 1 Prise Zimt (nach Belieben)
  • 1-2 Datteln (nach Belieben)
  • 1 Liter Wasser
Zubereitung
  1. Alle Zutaten in einen Standmixer geben und für 2-3 Minuten mixen.
  2. Die Flüssigkeit durch ein Mulltuch gießen und gut ausdrücken.
  3. In einem luftdichten Gefäß im Kühlschrank aufbewahren. Hält sich etwa 3-4 Tage.

 

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Comments

  1. says

    Wow! Wie genial! Aus so wenig Kokosflocken bekommt man so viel Milch raus? Das ist ja wirklich genial.
    Hab ich noch nie darüber nachgedacht das mal selbst auszuprobieren.
    Liebe Grüße, Yvonne

  2. Sophie says

    Wodurch kommt die Flüssigkeit zustande? Ich stelle mir das sehr breiig vor nur mit den Kokosflocken und den Datteln?!

  3. Luisa says

    Hallo Julia, mich würde interessieren wie du denn mit
    Deinen anderen Rezepten wie zB die Cannelloni umgehest, verzichtest du komplett auf Milchprodukte oder machst du auch mal ein Ausnahme? Wenn ja, wie wirkt sich der “Ausrutscher” dann auf dein Gemüt aus?
    Ich habe die selben Probleme wie du oben geschildert hast und du hast mich jetzt inspiriert auch mal auf Milch bzw Milchprodukte zu verzichten.
    Lg Luisa

    • Julia says

      Zu Hause verzichten wir derzeit komplett auf Kuhmilch. Außer Haus machen wir auch mal eine Ausnahme. Aber in der Summe geht es uns damit sehr gut! Komischerweise ist es für uns super einfach auf Milchprodukte zu verzichten, weil man auch unterwegs zig Alternativen findet. Schwieriger sieht es mit Zucker aus…

      • Uschi Rösgen says

        Liebe Julia,
        eine Alternative zum Zucker ist ein guter Biohonig. Bei uns gibt es zum Süßen seit langer Zeit nur noch Honig. Heute habe ich Rotkohl zubereitet und statt Zucker Honig verwendet. Vom Kopf her hört sich das gewöhnungsbedürftig an aber bisher hat kein Gast in irgendeinem Gericht den Honig herausgeschmeckt. Honig ist ein Naturprodukt und bestenfalls nicht verändert-also auf Qualität achten. Dicksäfte, Sirups, usw., auch wenn sie bio sind, sind keine reinen Naturprodukte. Honig kann vom Körper besser aufgenommen und verwertet werden als alle anderen süßen Alternativen. Falls jemand eine Alternative zum Honig hat, natürlichen Ursprungs, bin ich daran sehr interessiert!!!!!!
        In Restaurants oder Cafés fragen wir nach Honig. Das ist Meistens kein Problem. Meistens haben wir Einmalportionen eingesteckt, falls wir sie nicht vergessen haben ;) .
        Da ich auf deiner Seite “neu” bin, nutze ich jetzt die Gelegenheit, um dir zu deiner ansprechenden, sehr gut strukturierten und ideenreicher Seite zu gratulieren!! <3
        Ich habe deinen Newsletter abboniert und freue mich jetzt schon auf Interessantes.

        Liebe Grüße aus Brüggen

        Urslula Rösgen

  4. Evelyn says

    Das Rezept habe ist mega toll. Schnell gemacht und schmeckt lecker. Wir reduzieren den Zucker-, Weizen- und Milchkonsum auch seit ein par Monaten. Und ich habe auch viel schönere Haut und Nägel und fühle mich auch sonst viel besser. Nur habe ich immer noch Mühe passende Rezepte zu finden. Hättest du mir evt. Einen Kochbuch-Tipp? Damit ich wiedermal neue Inspirationen habe. Danke dir und weiter so!!
    Grüsse aus der Schweiz.

    Evelyn

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